Das „Digitale Schaufenster“ zieht in die Marktpassage in Haan
Den lokalen Einzelhandel sichtbarer machen – im Stadtbild und online: Das ist das Ziel des Projekts „Digitales Schaufenster“, das die Wirtschaftsförderung Haan gemeinsam mit dem Handelsverband NRW und den Digitalcoaches NRW umsetzt.
Insgesamt zwölf Einzelhändlerinnen und Einzelhändler aus Haan und Gruiten beteiligen sich an der Aktion und präsentieren in den kommenden acht Wochen ihre Produkte in einem leerstehenden Ladenlokal in der Marktpassage. Dafür gestalteten die Teilnehmenden individuell bestückte Weinkisten mit Waren aus ihrem Sortiment. Ein QR-Code an jeder Kiste führt Passantinnen und Passanten direkt zum Google-Unternehmensprofil des jeweiligen Geschäfts. Die Teilnehmenden haben so die Möglichkeit, sich und ihre Produkte an einem zusätzlichen Standort in der Haaner Innenstadt zu präsentieren und ihre digitale Sichtbarkeit zu stärken.
Im Vorfeld des Projekts erhielten die teilnehmenden Betriebe ein individuelles Feedback zu ihrem Google-Unternehmensprofil durch die Digitalcoachin Jasmin Eitner. So wurde sichergestellt, dass die Profile aktuell und ansprechend gestaltet sind.
Das „Digitale Schaufenster“ zeigt, wie vielfältig der Haaner Einzelhandel ist. Im Schaufenster findet man unter anderem Kindermode, Schreibwaren, Schmuck, Feinkost, Dekoartikel, Damenmode und Eingemachtes.
„Das ‚Digitale Schaufenster‘ zeigt, wie viel Haan zu bieten hat. Das Angebot überzeugt und lädt zum lokalen Shoppen ein“, sagt Hanne Schwabe von der Wirtschaftsförderung Haan. Dr. Jürgen Simon ergänzt: „Der stationäre Einzelhandel befindet sich im Wandel. Wir freuen uns, dass wir mit großer Unterstützung des Handelsverbands NRW dieses Projekt umsetzen können. Es bietet einen echten Mehrwert für den Einzelhandel, nutzt Leerstand sinnvoll und wertet die Marktpassage sichtbar auf.“
Auch die teilnehmenden Geschäfte zeigen sich begeistert: „Wir begrüßen das Projekt ‚Digitales Schaufenster‘ sehr, da es uns neue Wege in der Präsentation unserer Produkte eröffnet. Gerade als Onlinehändler ist es spannend, auch im Stadtbild präsent zu sein und direkt mit potenziellen Kundinnen und Kunden in Kontakt zu treten. Das Projekt setzt wichtige Impulse für eine moderne Verbindung von Online- und Offlinehandel“ so Natalia Kyselova, Inhaberin des Möbelgeschäfts „Möbel Topshop“.
v.l.: Hanne Schwabe (Wirtschaftsförderung der Stadt Haan), Jasmin Eitner (Digitalcoach NRW), Dr. Jürgen Simon (Amtsleiter Wirtschaftsförderung der Stadt Haan), Björn Musiol (Geschäftsführer Handelsverband Rheinland)