Sprungziele
Inhalt
Datum: 28.01.2026

Blackout-Übung in Haan: Stadt und Hilfsorganisationen prüfen Notfallmeldestellen

Am Dienstag, den 27.01.2026, hat die Stadt Haan gemeinsam mit den örtlichen Hilfsorganisationen eine Blackout-Übung durchgeführt. Beginn der Übung war um 17:35 Uhr, als die Leiterin des Amtes für Brandschutz, Recht und öffentliche Ordnung, Andrea Kotthaus, die Alarmierung auslöste.

Ziel der Übung war es, die Einrichtung und Besetzung von Notfallmeldestellen sowie die vorgesehenen Kommunikationswege für den Fall eines flächendeckenden Stromausfalls zu überprüfen und bestehende Konzepte weiter zu optimieren.

An der Übung beteiligt waren neben der Stadt Haan das Deutsche Rote Kreuz Haan, das Deutsche Rote Kreuz Haan-Gruiten, der Malteser Hilfsdienst Haan, das Technische Hilfswerk (THW) sowie die Feuerwehr Haan. Insgesamt waren 33 Personen im Einsatz.
Unter realitätsnahen Bedingungen wurden insbesondere die Abläufe zur Inbetriebnahme der Notfallmeldestellen, die personelle Besetzung sowie die organisationsübergreifende Kommunikation ohne reguläre Strom- und Telekommunikationsinfrastruktur getestet.

Andrea Kotthaus: „Ein großflächiger Stromausfall hätte erhebliche Auswirkungen auf das öffentliche Leben und die Versorgung der Bevölkerung. Um in einem solchen Szenario handlungsfähig zu bleiben, ist eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen sowie eine verlässliche Notfallkommunikation von zentraler Bedeutung.“

Die bei der Übung gewonnenen Erkenntnisse werden nun ausgewertet und fließen in die Weiterentwicklung der bestehenden Notfall- und Krisenkonzepte der Stadt Haan ein. Die Stadt bedankt sich bei allen beteiligten Organisationen und den engagierten haupt- und ehrenamtlichen Kräften für die erfolgreiche Zusammenarbeit im Sinne der Sicherheit der Haaner Stadtgesellschaft.