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Wohngeld


Grundsätzlich hat jede/ jeder einkommensschwache Bürgerin und Bürger einen Rechtsanspruch auf Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz.

Sind die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt, dann muss Wohngeld gewährt werden. Aus diesem Grund gibt es Wohngeld für Mieter und Eigentümer eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung, wenn sie über ein zu geringes Einkommen verfügen. Das Wohngeld für Mieter heißt Mietzuschuss, während das Wohngeld für Eigentümer, als Lastenzuschuss bezeichnet wird.

Zuständigkeit

Frau Stephan: Buchstabe A - B

Frau Kottkamp: Buchstabe C - Z


Grundsätzlich kann Wohngeld nur für Räume oder Wohnungen gezahlt werden, die

  • zum Wohnen auch tatsächlich geeignet sind
  • auch wirklich bewohnt werden und
  • vom Vermieter auch zum Wohnen freigegeben wurden.

Zum Wohnen nicht geeignet sind zum Beispiel Kellerwohnungen oder Campinganhänger, aber auch Asyl- und Übergangsheime.

Wird eine Wohnung ausschließlich gewerblich genutzt, besteht ebenfalls kein Wohngeldanspruch. Wird eine Wohnung gemischt genutzt (also teils zum Wohnen, teils für gewerbliche Zwecke) wird Wohngeld nur für den zum Wohnen genutzten Teil gewährt.

Den Mietzuschuss erhalten alle, die insbesondere

  • Mieter einer Wohnung sind
  • in einem dem Mietverhältnis ähnlichen Rechtsverhältnis stehen
  • Heimbewohner (Selbstzahler).


Den Lastenzuschuss erhalten insbesondere

  • Eigentümer eines Eigenheimes (max. 2 Wohnungen)
  • Eigentümer einer Eigentumswohnung
  • Eigentümer einer Kleinsiedlung oder einer sogenannten landwirtschaftlichen Nebenerwerbsstelle
  • die Inhaber eines eigentumsähnlichen Dauerwohnrechtes.


Vom Leistungsanspruch nach dem Wohngeldgesetz ist ausgeschlossen, wer

  • SGB II Leistungen (ALG II)
  • Sozialgeld
  • Leistungen für die Kosten der Unterkunft nach dem SGB II
  • Übergangsgelder in Höhe von ALG II
  • Verletztengeld in Höhe von ALG II
  • Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung
  • Hilfe zum Lebensunterhalt, auch bei nur ergänzenden Hilfen zum Lebensunterhalt
  • Grundleistungen nach dem Asylbewerbergesetz oder
  • Leistungen nach der Kinder- und Jugendpflege in bestimmten Haushaltsarten

erhält.

Nachfolgend finden Sie die Formulare für einen Antrag auf Wohngeld

Bei Fragen zur Antragsstellung können Sie die jeweiligen Merkblätter zu Rate ziehen oder sich an die oben genannten Sachbearbeiter/innen wenden.

Nach Abgabe Ihres Antrags kann es bis zu 4-6 Wochen dauern, bis Sie einen Bescheid mit der Entscheidung über Ihr Wohngeld erhalten. Bei fehlenden Unterlagen oder Fragen werden die Sachbearbeiter/innen auf Sie zukommen.

Bitte beachten Sie: Informationen zur aktuellen Corona-Situation!

Aufgrund der momentanen Situation durch die Covid-19-Pandemie bitten wir Sie, Ihre Unterlagen postalisch oder per E-Mail einzureichen. Eine persönliche Vorsprache ist momentan nur nach vorheriger Terminabsprache und nur in dringenden Notfällen möglich.