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Anmeldung von Geburten


Zuständige Behörde:
Standesamt der Stadt Haan
2. Etage (Aufzug im Innenhof des Rathauses)
Kaiserstraße 85
42781 Haan
Telefon:
02129/911-0

E-Mail:

Hinweis:
E-Mail-Adresse vorerst nur für formlose Mitteilungen ohne elektronische Signatur

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Auskunft erteilt:

Frau Szen
Telefon:
02129/911-191

Raum:
206

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Herr Haucke
Telefon:
02129/911-192

Raum:
207

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Anmeldung von Geburten

Für die Beurkundung der Geburt eines Kindes ist der Standesbeamte zuständig, in dessen Bezirk
das Kind geboren ist.

Die Geburt ist innerhalb einer Woche anzuzeigen. 

Die Geburt eines Kindes außerhalb des Krankenhauses in Haan ist mündlich anzuzeigen.
Hierzu benötigen Sie eine Bescheinigung des Arztes oder der Hebamme
, die bei der Geburt
zugegen waren, und eine schriftliche Erklärung zu den Vornamen
des Kindes.

Weitere Nachweise bei Anzeige der Geburt

1. Eltern miteinander verheiratet

            a. Beglaubigter Ausdruck aus dem Eheregister mit Hinweisen o d e r Eheurkunde mit den Geburtsurkunden
               der Eltern

            b. wenn die Ehe der Eltern durch Tod oder Urteil aufgelöst ist, dann zusätzlich
                Sterbeurkunde, rechtskräftiges Scheidungs- oder Aufhebungsurteil,
                Todeserklärungs- oder Todesfeststellungsbeschluss, sofern die Tatsachen
                nicht durch Urkunden zu 1 a nachgewiesen sind

            c. Personalausweise der Eltern

            d. Geburtsurkunde des vorangeborenen Kindes

 

2. Eltern nicht miteinander verheiratet

            a. Geburtsurkunde der Mutter

            b. wenn die Mutter vor der Geburt verheiratet war, Unterlagen nach 1 a und 1 b

            c. Personalausweis der Mutter

            d. wenn die Vaterschaft bereits anerkannt wurde, zusätzlich entsprechende Unterlagen des
               Vaters nach 2 a bis 2 c und Urkunde über Vaterschaftsanerkennung mit Zustimmung der
               Mutter, sowie ggf. Bescheinigung des Jugendamtes über gemeinsame elterliche Sorge

            e. wenn die Vaterschaft beim Standesamt anerkannt werden soll und/oder
               zur Namensführung  des Kindes eine Erklärung abgegeben werden soll, zusätzlich
               entsprechende Unterlagen des Vaters nach 2 a bis 2 c
               (gemeinsame Vorsprache der Eltern ist hierbei erforderlich)

 

3. Ausländische Staatsangehörigkeit der Eltern (oder Eheschließung der Eltern im Ausland)

a. Heiratsurkunde mit beglaubigter Übersetzung und Geburtsurkunden der Eltern (bei deren Geburt im Ausland ebenfalls mit beglaubigter Übersetzung)

b. Reisepässe der Eltern

c. Geburtsurkunde des vorangeborenen Kindes

d. Bescheinigung der Namensänderung bei Vertriebenen oder Spätaussiedlern (ersatzweise Vertriebenenausweis oder Spätaussiedlerbescheinigung, Registrierschein, Geburtsurkunden der Eltern mit Übersetzung)

 

Die Vornamendes Kindes

  • werden bei schriftlicher Geburtsanzeige (s.o.) durch Ihre Unterschrift(en) auf der Rückseite
    der Anzeige bestätigt.
  • werden bei mündlicher Anzeige durch die ausgefüllte und unterschriebene schriftliche
    Erklärung zu den Vornamen
    bestätigt.

Achten Sie bitte darauf, dass die angegebenen Vornamen Ihres Kindes richtig sind, auch bezüglich
der Schreibweise.

Nach der Beurkundung der Geburt durch den Standesbeamten sind Änderungen der Vornamen nicht
mehr möglich.

Das Recht zur Erteilung der Vornamen ergibt sich aus der Personensorge.

Die Sorgeberechtigten sind grundsätzlich bei der Vornamenswahl frei, jedoch dürfen die Vornamen dem Kindeswohl nicht widersprechen.

Lässt ein Vorname Zweifel über das Geschlecht des Kindes aufkommen, so ist dem Kind ein
weiterer, den Zweifel ausschließender Vorname beizulegen.

Für weitere Rückfragen (auch bei Ausländerbeteiligung) stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen
des Standesamts gerne zur Verfügung.
  

Der Familienname (Geburtsname) des Kindes

von miteinander verheirateten Eltern

  • die einen gemeinsamen Familiennamen (Ehenamen) führen, ist dieser Ehename.
  • die keinen Ehenamen führen, wird (sofern es sich um das 1. gemeinsame Kind handelt)
    durch die Eltern bestimmt. Diese Bestimmung kann auf der Rückseite der schriftlichen
    Geburtsanzeige (s.o.) getroffen werden oder bei gemeinsamer Vorsprache der Eltern
    beim Standesamt Haan erklärt werden und gilt auch für die weiteren Kinder. Zum
    Geburtsnamen des Kindes kann entweder der Familienname der Mutter oder der
    Familienname des Vaters bestimmt werden.

von nicht miteinander verheirateten Eltern

  • denen die elterliche Sorge gemeinsam zusteht (als Nachweis dient die entsprechende
    Bescheinigung des Jugendamts Haan, sowie eine Urkunde über die wirksame
    Vaterschaftsanerkennung), wird durch die Eltern bestimmt. Auch diese Bestimmung
    kann auf der Rückseite der schriftlichen Geburtsanzeige (s.o.) getroffen werden oder
    bei gemeinsamer Vorsprache der Eltern beim Standesamt Haan erklärt werden
    und gilt auch für die weiteren gemeinsamen Kinder. Zum Geburtsnamen des Kindes kann
    entweder der Familienname der Mutter oder der Familienname des Vaters bestimmt werden.
  • ist der Familienname des Elternteils, dem die elterliche Sorge allein zusteht. Bei
    gemeinsamer Vorsprache der Eltern kann im Rahmen der Geburtsbeurkundung die
    Vaterschaft beim Standesamt wirksam anerkannt werden und/oder eine Erklärung
    zur Namenserteilung abgegeben werden, damit das Kind den Familiennamen
    des nichtsorgeberechtigten Elternteils erhält.

Für weitere Rückfragen (auch bei Ausländerbeteiligung oder Minderjährigkeit der Mutter) stehen
Ihnen die Bediensteten des Standesamts gerne zur Verfügung.

Hinweis:

Nach Beurkundung der Geburt Ihres Kindes erhalten Sie (gebührenfrei) je eine Bescheinigung

  • zur Vorlage bei der Krankenkasse in Angelegenheiten der Mutterschaftshilfe
  • für die Beantragung von Elterngeld und
  • für die Beantragung von Kindergeld

Geburtsurkunden und internationale Geburtsurkunden sind mit je 10,00 Euro
gebührenpflichtig.

Bei Namenserteilung ist die Beurkundung der Erklärung mit 21,00 Euro gebührenpflichtig.


 



Verfügbare Formulare:

Arzt und Hebamme
PDF: 78 kB