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Der Kanalanschlussbeitrag ist eine einmalige Beteiligung an den Herstellungs- und Erweiterungskosten der gesamten Haaner Kanalisation. Er wird als Gegenleistung dafür erhoben, dass den Grundstücken durch die Möglichkeit der Inanspruchnahme wirtschaftliche Vorteile geboten werden. Die Beitragspflicht entsteht für ein bebaubares Grundstück, sobald es an die öffentlichen Abwasseranlagen angeschlossen werden kann. Bei nicht unmittelbar an die kanalisierte Straße grenzenden Grundstücken (Hinterland) und bei Grundstücken im Außenbereich entsteht die Beitragspflicht mit dem tatsächlichen Anschluss. Der Beitragssatz beträgt aktuell 3,24 €/qm Berechnungsfläche bei einem Anschluss an die Schmutz- und Niederschlagswaserkanalisation. In der Anschlussbeitragssatzung der Stadt Haan, die unter der Rubrik Ortsrecht eingesehen werden kann, sind die Berechnungsgrundlagen geregelt.

Zum Anschluss eines Grundstückes an die öffentliche Kanalisation muss eine Anschlussleitung hergestellt werden, die sich in zwei Abschnitte teilt. Dies ist die Hausanschlussleitung vom Gebäude bis zur Grundstücksgrenze und die Grundstücksanschlussleitung von der Grundstücksgrenze zum öffentlichen Kanal. Da sich die Grundstücksanschlussleitung im öffentlichen Straßenraum befindet, wird diese durch die Stadt hergestellt. Nach der Anschlussbeitragssatzung bleibt sie aber im Eigentum des Grundstückseigentümers, so dass dieser der Stadt die zur Verlegung, Erneuerung oder Reparatur entstandenen Kosten zu ersetzen hat. Dies erfolgt mittels Kostenersatzbescheid.