Diese Webseite verwendet Cookies, um das Sammeln und Analysieren statistischer Daten in anonymisierter Form zu ermöglichen.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Für die erstmalige Herstellung einer Straße werden Erschließungsbeiträge nach dem Baugesetzbuch erhoben. Die hierfür anfallenden Kosten werden zu 90 % auf alle Eigentümer der anliegenden Grundstücke umgelegt, die restlichen 10 % trägt die Stadt. Ein Erschließungsbeitrag kann für jede Straße nur einmal erhoben werden, nachdem diese endgültig fertig gestellt ist. 

Wird eine Straße oder nur einzelne Teileinrichtungen wie Fahrbahn, Gehweg, Entwässerung oder Beleuchtung erneurt oder verbessert, werden Ausbaubeiträge nach dem Kommunalabgabengesetz erhoben. Unter der Erneuerung versteht man den Ersatz einer alten, abgenutzte Straße; eine Verbesserung liegt vor, wenn z.B. eine andere funktionale Aufteilung durch einen separaten Radweg entsteht. Die Höhe der zu erhebenden Anliegeranteile richtet sich nach der Straßenart. So werden kleine Anliegerstraßen anders bewertet als Hauptverkehrsstraßen, weil hier der Vorteil für die Anlieger unterschiedlich ist. Die Höhe des jeweiligen Anteils der Straßenbaubeiträge steht in der Beitragssatzung der Stadt Haan, die unter der Rubrik Ortsrecht eingesehen werden kann. Hier ist ebenfalls die Verteilung der umlagefähigen Kosten auf die einzelnen Grundstücke geregelt.

Reparaturen an einzelnen Straßenstellen zählen zu Unterhaltungsmaßnahmen, welche die Stadt übernimmt. Sie sind daher auch nicht beitragspflichtig.