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Um Flächen im unbeplanten Bereich bebauen zu können, ist die Schaffung von Planungsrecht erforderlich. Will ein Dritter die Bebauung ermöglichen, muss er auch die Kosten tragen, die zur Schaffung des Planungsrechts anfallen. Hierzu zählen insbesondere Ingenieurleistungen und Gutachten. Dies kann in einem städtebaulichen Vertrag vereinbart werden.

Damit das beplante Grundstück dann bebaut werden darf, muss es erschlossen sein. Zur Erschließung gehören die verkehrliche Abindung an das Straßennetz sowie die Anbindung an das öffentliche Ver- und Entsorgungsnetz.

Die Herstellung der Erschließungsanlagen kann in Baugebieten durch die Stadt oder einen Dritten erfolgen. Führt die Stadt die Arbeiten nicht selbst durch, muss sie diese ebenfalls mittels eines städtebaulichen Vertrages auf den Dritten (Bauträger) übertragen.

Da durch die Ausweisung neuer Baugebiete auch eine zusätzliche Infrastruktur erforderlich , können auch diese Kosten anteilig auf den Bauträger übertragen werden. Hierzu zählen insbesondere Kosten für zusätzlich erforderlich werdende Kindergartenplätze oder für naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen. Diese Kostenübertragung erfolgt mittels einem Folgekostenvertrag.