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Verfahren

Wie die Planung entwickelt wurdehistorisches Luftbild

In den 1980er Jahre veränderte sich das Bahnhofsumfeld in Haan wesentlich. Der Güterbahnhof wurde aufgegeben, der Betrieb des Pumpenhaus der Wuppertaler Stadtwerke eingestellt. Eine nachhaltige Gewerbenutzung in den Fabrikgebäuden östlich des Bahnhofs fand nicht mehr statt. 1993 entschied sich die Stadt Haan mit Landesförderung einen städtebaulichen Ideenwettbewerb zum Bahnhofsumfeld durchzuführen. Erklärtes Ziel war, Brachen und Ruinen zu vermeiden. Damit rückte der Bahnhof ins Blickfeld der Stadtplanung.

Planungsbeginn, "Workshop" und Beteiligungen

Mit der Privatisierung der Deutschen Bahn und Regionalisierung im Schienenverkehrs wurden die "Kleinen Bahnhöfe" Thema auf Landesebene. Am 4. März 1998 stellte die Stadt Haan beim Ministerium für Stadtentwicklung, Kultur und Sport des Landes NRW ihren Bahnhof einschließlich der verkehrlichen und städtebaulichen Situation vor. Das Ministerium stellte eine weitere Förderung der Planung in Aussicht.

Am 8. Juni 1999 beschloss der Rat der Stadt Haan einen umsetzungsorientierten Vorentwurfsplan für den Haaner Bahnhof aufzustellen. Dazu fand ein "Workshop" am 28. September 2000 mit berührten Trägern öffentlicher Belange, wie dem Kreis Mettmann, dem Landesbetrieb Straßen und der Deutschen Bahn, sowie mit den betroffenen Nachbareigentümern statt. Folgend wurde die Planung mit Vertretern des Vereins für Behinderte und Nichtbehinderte sowie des Senioren-Arbeitskreises erörtert. Im August 2001 schloss das Ingenieur-Büros Stolz, Kaarst, die Planungsarbeiten ab und legte ihre Konzeption vor.

Eine Umsetzung der Konzeption blieb aufgrund beschränkter Ressourcen und weil Prioritäten bei Planungsbeteiligten geändert wurden, zunächst aus.


Überarbeitung der Planungskonzeption

Am 1. Februar 2005 hat die Stadtverwaltung dem Planungs- und Verkehrsausschuss eine überarbeitete Konzeption vorgelegt. Bei der Planung wurde auf technisch aufwändige Bauwerke und Elemente verzichtet, die Kosten erhöhten, aber nicht unbedingt erforderlich sind. Dazu zählt beispielsweise eine Fußgängerbrücke am Südende des Bahnsteigs oder ein zweigeschossiges Parkdeck. Der Verzicht erleichtert es, die beabsichtigten Maßnahmen zeitnah umzusetzen.

Grundsatzbeschluss

Am 20.09.2005 hat der Bürgermeister den Grundsatzbeschluss zur Planung herbeigeführt. Dieser war Voraussetzung, Fördermittel zu erhalten, ohne die die Stadt Haan finanziell außer Stande gewesen wäre, die Maßnahmen zu umzusetzen.

Förderung

Mit Erlass vom 02.05.2006 hat das Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfahlen der Bezirksregierung Düsseldorf die Fortschreibung des ÖPNV-Landesprogramms übersandt. Insgesamt ist das Ministerium dem regionalen Vorschlag gefolgt. Somit sind 28 kommunale Vorhaben zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse mit einem Fördervolumen in Höhe von ca. 25 Mio. € neu in das ÖPNV-Landesprogramm 2005-2009 aufgenommen worden.

Zu den Maßnahmen im ÖPNV-Landesprogramm 2005 - 2009 zählte auch die Errichtung der P/B+R-Anlage am Haaner Bahnhof (Gesamtkosten 220.000 Euro).