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ZIELE DER STADT HAAN

Was am Haaner Bahnhof angestrebt wird und wozu es dientAnsicht des Bahnhofgebäudes

Der Haaner Bahnhof ist das westliche Tor zum Stadtzentrum. Er liegt an der 1867 eröffneten Bahnlinie Köln - Elberfeld. Die Station wurde 1885 eingerichtet. Das heute denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude wurde 1906 erbaut. In den vergangenen Jahrzehnten hat der Wandel im Verkehrswesen dazu geführt, dass der Haaner Bahnhof viele seiner ursprünglichen Funktionen im Personen- und Güterverkehr verloren hat. Er ist heute nur noch Haltepunkt im Personennahverkehr. Fernzüge fahren an den langen Bahnsteigen durch. Der Güterbahnhof nördlich der Bahnhofstraße wurde geschlossen und abgebaut. Das Empfangsgebäude ist heute im Privateigentum und wird nur noch für die Gastronomie genutzt. Das Gebäude der früheren Toilettenanlage wurde abgerissen.

Luftbild vom Bahnhofsumfeld

Aufgrund seiner Lage im Stadtgebiet ist der Haaner Bahnhof bedeutender Verkehrsknotenpunkt geblieben. Alle wichtigen Haaner Buslinien treffen hier zusammen. An der Station halten die Züge der Linie RB 48, die zwischen den Oberzentren Wuppertal und Köln verkehren.

Im Straßenverkehr hat der Bahnhofsbereich Verteilerfunktion. Westlich zweigt die Landesstraße L 288 nach Ohligs von der Bundesstraße B 228 nach Hilden ab. Östlich des Bahnhofs treffen die Bundesstraße nach Vohwinkel und die Böttingerstraße, die das südliche und nördliche Stadtgebiet verbindet, aufeinander.




Der Haaner Bahnhof kam den heutigen Erfordernissen des Verkehrs kaum nach. Schmale Zugänge, zu steile Rampen und schwierige Treppenanlagen erschwerten oder verhinderten den Weg zum Zug. Von der Bahn in den Bus umzusteigen, glich dem Gang durch ein Labyrinth. Gute Rad- und Fußwegeverbindungen zu den benachbarten Wohngebieten Unterhaans fehlten. Es mangelte an Abstellplätzen für Fahrräder. Ebenso war das Parken für PKW ungeordnet. Die Gefahr von Unfällen war gegeben. Aufgrund der zu geringen Parkplatzzahl wurde falsch geparkt, womit die Anfahrt für andere - wie zum Beispiel Rettungsfahrzeuge - gefährdet war. Dabei lagen nutzbare Flächen brach.

Auch die Nachbarschaft des Bahnhofs hat sich gewandelt. Wo früher Pumpenanlagen und Fabriken waren, sind attraktive Wohngebiete entstanden, die ein angemessenes Umfeld verlangten.

Das Ziel der städtischen Planung am Haaner Bahnhof wa es, die Verkehrsverhältnisse und das Umfeld für die neuen Wohngebiete östlich und westlich der Bahnlinie zu verbessern.

Dazu wurden kurze sowie barrierefreie Zugänge von der Düsseldorfer Straße / Bahnhofstraße (B 228) zu den Bahnsteigen geplant. Die Halte von Zügen und Bussen rückten zusammen, was das Umsteigen erleichtert.

Das Parken an der Eisenbahnstraße wurde neu geordnet, so dass mehr Autos Platz finden. Brach liegende Flächen südlich der Bahnhofstraße / Düsseldorfer Straße wurden einbezogen. Es gibt sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Das Bahnhofsgebäude erhielt einen Vorplatz.

Die Planungen und Maßnahmen dienen dazu, dass mehr Reisende den umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehr nutzen können. Dies entlastet die Haaner Straßen vom Kraftfahrzeugverkehr, von Lärm und Abgasen. Eine stärkere Nutzung des Schienenverkehrs trägt auch zu seiner Wirtschaftlichkeit bei und senkt des Restdefizit, das von der öffentlichen Hand zu tragen ist.

Durch die Bündelung der Verkehrsabläufe an der Bundesstraße werden die südlichen Wohngebiete von möglichen Störungen, wie Parksuchverkehr, frei gehalten.

Der neue Bahnhofsvorplatz dient in Verbindung mit dem bereits vorhandenem Spielplatz dazu, dem Quartier einen Mittelpunkt zu geben und es so aufzuwerten.

Detaillierte Angaben zu den Inhalten und verschiedene Planunterlagen zum Download finden sich auf der folgenden Seite >>>

Die Seite “Verfahren“ informiert über den Stand der Planung.