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Lagerkoller? Das muss nicht sein! Kreative Ideen für Eltern und Kinder in Zeiten von COVID-19

 

1. Gesellschaftsspiele und Kartenspiele

Das gemeinsame Spiel hilft nicht nur gegen Langeweile, sondern nimmt gleichzeitig Einfluss auf die Kompetenzentwicklung Ihres Kindes. Sollten keine Gesellschafts- oder Kartenspiele zur Verfügung stehen, so funktionieren folgende Spiele-Klassiker auch nur mit Stift und Papier: Schiffe versenken, Galgenraten, Montagsmaler, Vier gewinnt, Stadt-Land-Fluss, Wer bin ich?

Weitere Spielideen und Anregungen für zuhause finden Sie hier (= Spiele für Kindergarten- und Grundschul - Kindern.pdf, =  Spiele mit Säuglingen und Kleinkindern.pdf)

 

2. Gemeinsames Kochen und Backen

Im Alltag bleibt das Kochen meist den Erwachsenen überlassen. Jetzt kann der Kochlöffel gemeinsam geschwungen werden. Lassen Sie Ihr Kind Aufgaben wie schälen, klein schneiden, mixen, pinseln usw. übernehmen. Entweder setzen Sie auf altbewährte Familienrezepte oder sorgen mit neuen Rezepten für Abwechslung. Vielleicht darf sich jedes Familienmitglied auch reihum sein Lieblingsessen wünschen. 

 

3. Heimisches Camping

Das Reisen im In- und Ausland ist derzeit untersagt. Für viele Familien fällt die geplante und langersehnte Urlaubsreise in den Osterferien ins Wasser. Wie wäre es mit Zelten in den eigenen vier Wänden? Mit Bettlaken kann aus den Möbeln im Kinderzimmer eine kleine Höhle oder ein Zelt gebaut werden. Vielleicht mag Ihr Kind im Zelt übernachten oder es in eine Lese- oder Hörbuch-Höhle umfunktionieren.

 

4. Hörbücher und Podcasts

Hörbücher stellen eine tolle Beschäftigungsmöglichkeit für Kinder dar, ohne vor einem Bildschirm zu sitzen. Viele tolle Hörspiele, Geschichten und Reportagen für Kinder stehen auf der kostenfreien Plattform Ohrka zur Verfügung. Oder aber die Kinder lassen sich von der Idee unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel inspirieren und nehmen selbst einmal einen Podcast für Ihre Großeltern auf.

 

5. Basteln

Trotz Kitaschließung und geringer Bastelausstattung muss Ihr Kind nicht aufs Basteln verzichten.  Nutzen Sie einfach die im Haushalt verfügbaren Materialien. Im Internet lassen sich z.B. viele Ideen zum Basteln mit Klopapierrollen, Anleitungen zum Falten von Papierfliegern und Malvorlagen finden. Eine Kollage kann aus alten Katalogen, Zeitungen und Magazinen erstellt werden.

 

6. Lernangebote für Kinder

Die Schulen in NRW sind geschlossen. Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass die Kinder nicht auch zuhause lernen und ihrem Wissensdrang nachgehen können. Viele Plattformen bieten aktuell kostenlose Übungsaufgaben und Materialien für alle Altersgruppen an. Eine Internetrecherche lohnt sich.

 

7. Kinderprogramm im Fernsehen

In Ausnahmesituationen dürfen Eltern auch pragmatisch sein! Die öffentlich-rechtlichen-Fernsehsender weiten das Kinderfernsehprogramm aus. Die „Sendung mit der Maus“ soll nun täglich ausgestrahlt werden. Das Kinder-Info-Magazin „Logo“ erklärt täglich das Weltgeschehen auf kindgerechte Art und Weise.

 

8. Telefonieren und Videochat

Die neuen Medien machen es heutzutage einfach: Lassen Sie die Kindermit ihren Freunden telefonieren und Chatten, um im persönlichen Kontakt zu bleiben.

 

9. Familienfotos anschauen

Wer schwelgt nicht gerne in alten Erinnerungen? Kinder lieben es, alte Fotos anzuschauen und sich von den Eltern Geschichten dazu erzählen zu lassen.

 

10. Bewegung tut gut

Kinder brauchen Bewegung. Auch wenn Spielplätze und Sportvereine derzeit nicht aufgesucht werden können, gibt es einige Möglichkeiten, sich auch auf begrenztem Raum sportlich zu betätigen, z.B. Stopp-Tanz, Kinder-Yoga, kleines Zirkeltraining, Luftballon hochhalten. 

 

11. Ruhe finden und abschalten

Probieren Sie mit Ihrem Kind Entspannungsübungen aus. Kleine Phantasiereisen oder progressive Muskelentspannung bieten sich dafür an. Weitere Anregungen lassen sich im Internet recherchieren.

 

12. Kalender

Insbesondere jüngere Kinder haben ein anderes Zeitempfinden als Erwachsene. Um die Zeit der Quarantäne greifbarer zu machen, können Sie mit Ihrem Kind einen Abreißkalender basteln und ein abendliches Ritual daraus machen.

 

13. Nichtstun

Kinder müssen nicht unentwegt „bespaßt“ werden. Lassen Sie auch mal Langeweile zu. Sie werden sehen, auch das wird die Kreativität und den Erfindergeist Ihres Kindes anregen.