Diese Webseite verwendet Cookies, um das Sammeln und Analysieren statistischer Daten in anonymisierter Form zu ermöglichen.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gesamtabschlüsse des Konzerns Stadt Haan

Da die Organisation in den verschiedenen Kommunen recht unterschiedlich ist und vielfach ganze Aufgabenbereiche als Eigenbetriebe ausgegliedert wurden, hat der Gesetzgeber vorgegeben, dass bei der Betrachtung der Haushaltssituation nicht nur der Kernhaushalt einer Kommune zu berücksichtigen ist, sondern im Rahmen eines Gesamtabschlusses auch alle verselbstständigten Aufgabenbereiche in die Betrachtung mit einzubeziehen sind. Hierdurch soll eine evt. falsche Vorstellung von der Vermögens-, Schulden, Ertrags- und Finanzgesamtlage der Gemeinde verhindern werden, die sich durch die alleinige Betrachtung des Kernhaushaltes der Stadt ergeben könnte.

Weiterhin hat die Gemeinde auch noch für alle Beteiligungen einen Beteiligungs-bericht zu erstellen, in dem sie ihre wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche Betätigung und ihre Zielsetzungen erläutert.

Die Konzernstruktur der Stadt Haan ist sehr übersichtlich, da lediglich die Stadtwerke Haan GmbH in die Konsolidierung einzubeziehen ist. Weitere Tochtergesellschaften bestehen nicht. Zum 18.10.2013 beteiligte sich die RWE Deutschland AG durch Einbringung ihres Stromnetzes und zum 1.1.2014 durch Einbringung der Straßenbeleuchtung in Haan (ohne Gruiten) an den Stadtwerken. Dadurch verringerte sich der ehemals 100%-ige Anteil der Stadt Haan auf 74,9%. 25,1% beträgt der Anteil der RWE an den Stadtwerken Haan.

Bei der Konsolidierung eines Konzerns müssen - vereinfacht dargestellt - die in den jeweiligen Einzelabschlüssen der zu konsolidierenden Unternehmen (hier Stadt und Stadtwerke) ausgewiesenen gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten heraus gerechnet und unterschiedliche bilanzielle Bewertungen eliminiert werden. Da die Stadtwerke GmbH und die Stadt ihre jeweilige Buchhaltung auf Basis unterschiedlicher gesetzlichen Grundlagen führen müssen, mussten für den ersten Gesamtabschluss die beiden Verfahren gegeneinander abgestimmt werden.

Der erste Gesamtabschluss zum Stichtag 31.12.2010 ist im Entwurf erstellt, in den Rat eingebracht und von dort an den Rechnungsprüfungsausschuss zur Prüfung weitergeleitet worden. Z.Zt. liegt er der Rechnungsprüfung des Kreises Mettmann zur Prüfung vor. Mit der Feststellung des ersten Gesamtabschlusses durch den Rat wird im Sommer 2017 gerechnet.

Soweit das Rechnungsprüfungsamt keine Beanstandung hinsichtlich des Vorgehens bei der Konsolidierung hat, können dann die weiteren Gesamtabschlüsse zeitnah erstellt werden.

Nach Feststellung des Gesamtabschlusses können Sie hier auf die Gesamtbilanz mit Anhang und Lagebericht zugreifen. Auch der Beteiligungsbericht wird hier eingestellt.


Gesamtabschlüsse

Beteiligungsberichte