Diese Webseite verwendet Cookies, um das Sammeln und Analysieren statistischer Daten in anonymisierter Form zu ermöglichen.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Eröffnungsbilanz

2004 wurde das Gesetz zur Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF) für Gemeinden in NRW und damit die Umstellung von der Jahrhunderte alten Kameralistik auf die doppelte Buchführung beschlossen. Danach hatten die Gemeinden und Gemeindeverbände spätestens ab dem Haushaltsjahr 2009 ihre Geschäftsvorfälle nach dem System der doppelten Buchführung in ihrer Finanzbuchhaltung zu erfassen und zum Stichtag 1. Januar 2009 eine Eröffnungsbilanz nach § 92 Abs. 1 bis 3 der Gemeindeordnung aufzustellen.

Die Eröffnungsbilanz einer Stadt bildet einen wesentlichen Bestandteil des NKF. Erstmalig wurde damit eine systematische Gegenüberstellung der Vermögenswerte (Aktiva) und der Schulden (Passiva) vorgenommen. Als Saldo aus Vermögen und Schulden ergibt sich das Eigenkapital als reine Rechengröße. Der Eröffnungsbilanz als erster Bilanz der Stadt kommt eine Sonderstellung zu, da alle Folgebilanzen auf den Werten dieser Anfangsbilanz aufbauen. Die Eröffnungsbilanz war daher sowohl von der überörtlichen Gemeindeprüfungsanstalt in Herne als auch dem örtlichen Rechnungsprüfungsamt oder einem Wirtschaftsprüfer zu prüfen.

Die Stadt Haan hat zum 1.1.2009 auf die doppelte Buchführung nach NKF umgestellt und entsprechend den gesetzlichen Regelungen die Eröffnungsbilanz aufstellt. Mit einer Bilanzsumme von knapp 209,4 Mio. € wurde die Eröffnungsbilanz durch den Rat der Stadt Haan am 14.12.2010 nach Prüfung durch die überörtliche Gemeindeprüfungsanstalt und einen Wirtschaftsprüfer endgültig festgestellt.

Bis zur Einführung des NKF hatten die Kommunen weder ihre Vermögenswerte noch ihre Schulden erfasst oder gar bewertet. Um die Eröffnungsbilanz aufstellen zu können, musste die Stadt daher zunächst erstmalig alle in ihrem Eigentum befindlichen Vermögensgegenstände und Forderungen durch eine Inventur erfassen und das vorgefundenen Vermögen wertmäßig auf den Stichtag 1.1.2009 bewerten. Ebenso mussten alle direkten Schulden und Verbindlichkeiten sowie zukünftigen Ansprüche gegen die Stadt erfasst und bewertet werden. Hieraus ergab sich, vereinfacht ausgedrückt, eine detaillierte Liste aller Vermögensgegenstände und Schulden mit Angaben zu Mengen und Werten, die als Grundlage zur Erstellung der Eröffnungsbilanz diente.
Die Ermittlung der Wertansätze sowohl für die Aktiva (das Vermögen) als auch die Passiva (die Schulden) erfolgte durch vorgegebene Verfahren unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften. Die einzelnen Wertansätze wurden dann nach der durch die Gemeindehaushaltsverordnung vorgeschriebenen Bilanzstruktur gegliedert und als Entwurf der Eröffnungsbilanz von der Stadtkämmerin aufgestellt. Nach der Bestätigung des Entwurfs durch den Bürgermeister wurde er in den Rat eingebracht und zur Prüfung an den Rechnungsprüfungsausschuss weiterleitete. Nach erfolgter Prüfung, insbesondere hinsichtlich der vorgeschriebenen Bewertungsmethoden und Vornahme einiger sich aus der Prüfung ergebender Korrekturen stellte der Rat die Eröffnungsbilanz am 14.12.2010 fest.

01 Eröffnungsbilanz zum 1.1.2009
 
02 Lagebericht zur Eröffnungsbilanz

03 Anhang zur Eröffnungsbilanz

03a Anlagenspiegel 1.1.2009

03b Forderungsspiegel 1.1.2009

03c Verbindlichkeitenspiegel 1.1.2009
 
04 Prüfbericht GPA

05 Prüfbericht Wirtschaftsprüfer