Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW
Mobilität wird für Städte und Gemeinden zunehmend zum Standortfaktor. Mit dem Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW bekommt die Stadtverwaltung nun Unterstützung, um die Mobilitätswende anzugehen und nachhaltige Angebote für die Stadt Haan zu erarbeiten. Am vergangenen Freitag (7. Februar) nahm Klimaschutzmanagerin Janine Müller im Erbdrostenhof in Münster stellvertretend für die Stadt Haan die Beitrittsurkunde von NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer entgegen.
„Die Mobilitätswende wird uns insbesondere dann gelingen, wenn wir alle Menschen in unserer Stadt dabei mitnehmen, bedarfsgerechte Angebote schaffen und dabei nicht versuchen, das Rad neu zu erfinden. Mit dem Beitritt zum Zukunftsnetz gehen wir einen weiteren Schritt hin zu einer erfolgreichen Mobilitätsentwicklung, von der Haan nachhaltig profitieren soll. Es eröffnet sich für uns der Zugang zu Unmengen an Fachexpertise und einem Netzwerk, in dem wir von den Erfolgen anderer lernen können.“, so Janine Müller.
Das Zukunftsnetz Mobilität NRW (ZNM) ist ein Unterstützungsnetzwerk, das Kommunen dabei berät und begleitet, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel: Attraktive Mobilitätsangebote für lebendige, sichere und gesunde Kommunen zu schaffen. Andere Bundesländer nutzen das Zukunftsnetz Mobilität NRW mittlerweile als Vorlage für ein eigenes Kommunales Mobilitätsmanagement. Auch in der Stadt Haan wird das Thema seit Herbst 2023 durch eine Teilzeitstelle bearbeitet und verwaltungsübergreifend koordiniert.
„Das Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützt Kommunen, die Verkehrswende vor Ort voranzubringen. Das Ziel sind ein attraktiver ÖPNV, sichere Rad- und Fußwege, Carsharing und Mobilstationen als Alternative zum privaten PKW. Im Zukunftsnetz lernen Städte und Gemeinden voneinander und entwickeln gemeinsame Lösungen für die Mobilitätsfragen der Zukunft “, erklärt Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Gefördert wird die Arbeit des ZNM außerdem durch die Unfallkasse NRW.
Neben der Qualifizierung und Vernetzung der Verwaltungsmitarbeitenden gehört es auch zur Arbeit des Zukunftsnetz Mobilität NRW, Veränderungsprozesse in der kommunalen Verkehrsplanung hin zur Entwicklung neuer Mobilitätsangebote anzustoßen. Drei regionale Koordinierungsstellen betreuen die Mitglieder vor Ort und sind jeweils bei den Verkehrsverbünden der Region und den Zweckverbänden des Landes angesiedelt, um das regionale Wissen und bestehende Netzwerke optimal zu nutzen. Die Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr des Zukunftsnetz Mobilität ist angesiedelt beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Hierdurch haben die Kommunen einen ausgezeichneten Partner an ihrer Seite, der auch ganz konkrete Hilfestellung bei der finanziellen Förderung von nachhaltigen Mobilitätsprojekten leistet. Durch seine Nähe zum Verkehrsverbund Rhein-Ruhr bildet das Zukunftsnetz einen optimalen Zugang zur ÖPNV-Investitionsförderung, etwa für Produkte der vernetzten Mobilität.
Insgesamt verlieh Verkehrsminister Oliver Krischer 27 kommunalen Vertreter_innen Urkunden für den Beitritt ihrer Stadt, ihrer Gemeinde oder ihres Kreises zum Zukunftsnetz Mobilität NRW. Landesweit sind inzwischen mehr als 336 Kommunen Mitglied. Weitere Informationen über die Angebote des Zukunftsnetz Mobilität NRW finden Sie unter www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de .
Foto: „go.Rheinland GmbH/Smilla Dankert“