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Datum: 01.08.2022

Rückbau der Sporthalle Adlerstraße am Montag, 01.08.2022

Mit Beschluss des Rates der Stadt Haan vom 29.03.22 hatte die Verwaltung die Sporthalle Adlerstraße als Notunterkunft (NUK) für Kriegsvertriebene aus der Ukraine eingerichtet. Aufgrund einer zwischenzeitlichen Stagnation der Zugangszahlen und der unerwartet großzügigen Hilfsbereitschaft der Haaner Bürgerinnen und Bürger, musste glücklicherweise niemand in der NUK untergebracht werden. Folgerichtig konnte der Rat zu seiner Sitzung am 21.06.2022 die Entscheidung treffen, die NUK rückabzuwickeln und die Einrichtungsgegenstände einzulagern.

Dieser Rückbau erfolgt nun am kommenden Montag, 01.08.2022, um die Halle pünktliche nach den Sommerferien wieder an die Sportlerinnen und Sportler zu übergeben. Großartige Unterstützung erhält die Stadt dabei von dem Verein DJK Unitas Haan e.V., sowie von den Unternehmen Metallbau Blau & Sohn GmbH und Raddatz Gebäudereinigung und mehr GmbH.

Aufbau der Notunterkunft (NUK) im Rückblick:

  • Nur wenige Tage nach Kriegsbeginn (24.02.2022) trafen erste Kriegsvertriebene in Haan ein.
  • Die Verwaltung richtete umgehend einen Stab für außergewöhnliche Ereignisse unter Leitung der Bürgermeisterin ein.
  • Erste Unterbringungen erfolgen privat bzw. in bestehenden städtischen Unterkünften. Zeitgleich wurde ein breites Netzwerk mit hohem ehrenamtlichen Engagement und vielen privaten Vermietern bzw. Gastfamilien aufgebaut, die Menschen aus der Ukraine eine vorübergehende Bleibe anboten.
  • Aufgrund der Analyse der damaligen Datenlage im März wurden 50 verschiedene Aufnahmeszenarien erstellt. Demnach war in der zweiten April-Hälfte mit einem starken Anstieg der Zuweisungen zu rechnen.
  • Am 29.03.2022 beschloss der Rat der Stadt Haan auf Empfehlung der Verwaltung die Sporthalle Adlerstraße kurzfristig als Flüchtlingsunterkunft herzurichten. Basis der Planung war das Brandschutzkonzept von 2015.
  • Die Vorbereitungen umfassten die Bestellung von Etagenbetten und Matratzen, Bettzeug und Bettwäsche. Der Hallenboden wurde mit OSB-Platten belegt. Die Lackierung erfolgte auf der Grundlage der Vorgaben des Kreisgesundheitsamtes.
  • Das Technische Hilfswerk hat im Rahmen der Amtshilfe die Betten aufgestellt und Bierzeltgarnituren, Geschirr und Besteck kostenlos zur Verfügung gestellt.
  • Vom Deutschen Roten Kreuz wurden Fluchttreppen angemietet und eingebaut.
  • Weitere Ausstattung der Notunterkunft mit Waschmaschinen, Trocknern, Wickelkommoden etc. erfolgte durch das Amt für Soziales und Integration.

Betreuung in der Notunterkunft:

  • Die Betreuung der Menschen wäre in Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst und eigenem städtischen Personal sichergestellt worden.

Schul- und Vereinssport:

  • Der Schulsport des Gymnasiums musste grundlegend anders gestaltet werden.
  • Sportvereine mussten auf andere Sportstätten ausweichen und ihre Materialien anderweitig unterbringen.
  • Die Verwaltung dankt für das überwiegend vorhandene Verständnis für die Ausnahmesituation.

Rückbau:

  • Aufgrund einer zwischenzeitlichen Stagnation der Zugangszahlen und der unerwartet großzügigen Hilfsbereitschaft der Zivilgesellschaft musste glücklicherweise niemand in der Notunterkunft (NUK) untergebracht werden.
  • Folgerichtig konnte dem Rat zu seiner Sitzung am 21.06.2022 die Entscheidung treffen, die NUK rückabzuwickeln und die Einrichtungsgegenstände einzulagern.
  • Beobachtung der weiteren Entwicklung während der ersten Hälfte der Sommerferien.
  • Ab dem 01.08.2022 Rückbau mit großartiger Unterstützung durch den Verein DJK Unitas Haan e.V. sowie die Unternehmen Metallbau Blau & Sohn GmbH und Raddatz Gebäudereinigung und mehr GmbH.
  • Die Stadtverwaltung dankt für die enorme Unterstützung in dieser schwierigen Zeit. Diese Hilfe hat Zeit und Geld gespart.
  • Abbau der Einrichtungsgegenstände, Entfernung der versiegelten Bodenabdeckung durch eine Fachfirma, Grundreinigung und pünktliche Übergabe an die Sportlerinnen und Sportler nach den Sommerferien.
  • Je nach weiterer Entwicklung kann die Stadt flexibel reagieren, weil grundsätzlich die gesamte Infrastruktur vorhanden ist und Notfallpläne vorliegen.